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Vor- und Nachteile des T-DSL-Resales:

Ein klarer Vorteil ist, dass die Reseller mehr Spielraum bei der Preisgestaltung haben und somit beispielsweise nicht nur ihre DSL-Tarife, sondern auch den DSL-Anschluss günstiger als die Telekom anbieten können.

Es gibt aber auch Nachteile durch ein Resale-Anschluss, denn ein Resale-Anschluss ist nicht einfach so wieder in einen T-DSL-Anschluss zu verwandeln: Der Kunde ist meist für 12 Monate oder länger an den Resale-Anbieter gebunden.

Sollte der Resale-Kunde nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit wechseln wollen, zum Beispiel weil ein anderer Provider T-DSL Tarife günstiger anbietet, bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Resale-Anschluss zu kündigen und T-DSL (oder ein anderes Resale-Produkt) neu zu beauftragen, wobei nochmals Einrichtungsgebühren entstehen könnten.

Die Umstellung eines T-DSL-Anschlusses in ein Resale-Anschluss und umgekehrt dauert mindestens 12 Werktage. Zwar erfolgt die Umstellung, wenn man den Termin hat, meist "reibungslos", allerdings vergeht bis dahin Zeit und schlimmstenfalls sitzt man dann einige Zeit ohne DSL da, weil man den DSL Tarif zuvor gekündigt hatte.

Probleme können auch entstehen, wenn mal etwas mit dem Anschluss nicht stimmt. Da der Resseler erster Ansprechpartner zwischen Kunde und dem Leitungsanbieter Deutsche Telekom ist, kann sich durch einen schlechten Service des Resseller ein lang dauerndes Problem entwickeln.

Der Kunde sollte also, wenn er einen neuen Internetanbieter sucht, nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf den Leistungsumfang und den Service.

Hier hilft auch die Zusammenfassung von einigen Ressellern. Desweiteren soll es in baldiger Zukunft möglich sein, Erfahrungen, auch über den Service der verschiedenen Provider, untereinander auszutauschen.

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